Die Ermittlungsgruppe (EG) 181 „Schwarzer Block“ des LKA 7 Hamburg führte heute in Hamburg und Niedersachsen Hausdurchsuchungen im Zusammenhang mit Straftaten, die während des G20-Gipfels in Hamburg begangen wurden, durch. Mit Unterstützung der Polizei Niedersachsen wurden insgesamt sechs Objekte durchsucht.

Ab 6 Uhr morgens durchsuchte die Polizei in Hamburg-Alsterdorf, -Altona, -Bergedorf, -Othmarschen, Hamburg -St. Georg und Lüneburg Räumlichkeiten von 6 Tatverdächtigen im Alter von 19-30 Jahren. Die Beschuldigten sollen im Rahmen des G20-Gipfels Polizeikräfte mit Glasflaschen, Steinen, Holzlatten und einem Fahrrad beworfen sowie Supermärkte geplündert haben.

Den Tatverdächtigen werden schwerer Landfriedensbruch (§ 125 a StGB), Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte (§§ 113 StGB), tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte (§ 114 StGB), und Körperverletzungsdelikte (§§ 223, 224 StGB) vorgeworfen.
Die sechs von den Durchsuchungsmaßnahmen betroffenen Personen wurden durch intensive Ermittlungen der SoKo „Schwarzer Block“, aus vorliegendem Bild- und Videomaterial sowie der polizeiinternen und  öffentlichen Fahndung identifiziert werden.

Die Durchsuchungen führten zum Auffinden von Beweismitteln und zudem konnten in zwei Objekten Betäubungsmittel aufgefunden und sichergestellt werden.