Am Dienstag (20. November) riss zwei Münchnern beim „Gassi“ gehen ein Hund im Bereich des Südbahnhofes aus. Der Husky lief in den Gleisbereich und verursachte Sperrungen für die S7 und den Südbahnhof. Bundespolizisten gelang es „Snow“ in der Nähe Harras wieder einzufangen.

Gegen 15:20 Uhr erhielt die Bundespolizei Meldung über zwei Personen im Gleisbereich des Südbahnhofes, wenig später kam die Meldung über einen Hund auf den Gleisen im Bereich Heimeranplatz. Wie sich herausstellte, waren die Personen vom Südbahnhof auf der Suche nach dem Hund, der inzwischen schon ganz woanders war.
Mehrere Streifen der Bundes- und Landespolizei fuhren die Örtlichkeiten an und suchten nach den Personen und dem Hund. Auch ein Hubschrauber folg den Bereich ab. Im Weiteren begab sich am Heimeranplatz auch noch eine 28-Jährige in den Gleisbereich, die den Hund, den sie dort gesehen hatte, herausholen wollte. Eine Streife der Landespolizei brachte sie wieder heraus.

Nachdem Bundespolizisten den Husky in den Gleisen gefunden hatten, lies dieser sich zunächst nicht einfangen und lief weiter in Richtung Mittersendling. Erst als ein Beamter sich im Sprint an dem Hund vorbei bewegte, gelang es ihn zu „umzingeln“ und schließlich aus den Gleisen zu bringen. Ein mit Klett verschließbarer Gürtel diente vorübergehend als Hundeleine, bis die zwei Münchner vom Südbahnhof, die mit dem Hund spazieren waren durch eine Streife zu „Snow“ gebracht wurden. Es handelte sich um Mutter und Vater des 23-Jährigen Hundehalters. Vater und Sohn waren mit „Snow“, dem kleinen Husky mit einem braunen und einem blauen Auge spazieren gewesen, als er aus seiner Leine rutschte und davonlief.

Während des Einsatzes waren die Gleise des Südbahnhofes und der S7 von Heimeranplatz bis Mittersendling gesperrt.