Schon am frühen Morgen hatte es die Bundespolizei am Erfurter Hauptbahnhof mit widerständigen Personen zu tun. Scheinbar grundlos widersetzten sich die jeweils allein Reisenden der Identitäts-Feststellung durch die Polizeibeamten. Im weiteren Verlauf entdeckten die Beamten bei einem der Reisenden ein verbotenes Einhandmesser, bei dem Anderen eine geringfügige Menge Kokain.

Kurz vor 6:00 Uhr, kontrollierten die Beamten einen 51-jährigen Österreicher. Der Mann hatte die Streife zuvor angesprochen und einen verwirrten Eindruck gemacht. Da er sich nicht hinreichend ausweisen konnte, sollte er zur Feststellung seiner Personalien mit zur Dienststelle kommen. Dem widersetzte sich der Österreicher und versuchte zu flüchten. Außerdem hatte er ein verbotenes Einhandmesser dabei, was dem 51-Jährigen eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz einbrachte.

Bei einem 40 Jahre alten Mann aus Gambia, dessen Identität wegen Erschleichens von Leistungen festgestellt werden sollte, fanden die Beamten eine geringe Menge Kokain. Auf dem Weg zur Dienststelle bespuckte er grundlos einen Passanten und verhielt sich auch den Beamten gegenüber aggressiv, so dass er gefesselt werden musste. Die Drogen wurden beschlagnahmt, der Mann angezeigt.