Am 29. Oktober 2018 kontrollierten Zollbedienstete das Reisegepäck von Passagieren eines Fluges aus Russland. Im Koffer eines Reisenden fanden sie ein präpariertes Luchsfell samt Kopf, das der Mann beim Zoll nicht angemeldet hatte. Es handelte sich dabei um einen Eurasischen Luchs mit der lateinischen Bezeichnung Lynx Lynx, welcher vom Washingtoner Artenschutzübereinkommen unter Schutz gestellt ist.

Erforderliche Genehmigungen konnten icht vorgewiesen werden

Da der Reisende die erforderlichen Genehmigungen dafür nicht vorweisen konnte, wurde das Präparat beschlagnahmt und das Bundesamt für Naturschutz informiert. Christine Straß, Pressesprecherin bei Hauptzollamt Frankfurt am Main: „Die meisten Verstöße werden von Urlaubern begangen, die Präparate oder Teile geschützter Tier- und Pflanzenarten aus Unwissenheit als Souvenirs mit nach Hause bringen. Aber auch so trägt man dazu bei, dass der Handel mit geschützten Arten blüht und leistet damit dem Aussterben von Tieren und Pflanzen Vorschub.“

Doch hierbei ist äußerste Vorsicht geboten. Viele Tiere oder Pflanzen sind artengeschützt. Hier droht dem Reisenden nicht nur die Beschlagnahme des Souvenirs, sondern auch das Verhängen einer Geldstrafe.