6.040 Gramm Marihuana und 974 Gramm Kokain im Wert von mehr als 130.000 Euro entdeckten Osnabrücker Zöllner am Nachmittag des 16. Januar 2019 bei einer Fahrzeugkontrolle auf dem Rastplatz Waldseite Süd an der Autobahn A 30 in einem zuvor aus den Niederlanden eingereisten PKW. Der Fahrer gab an, für drei Tage bei Verwandten in den Niederlanden gewesen zu sein. Die Frage nach mitgeführten Waffen, Betäubungsmitteln oder Bargeld verneinte er.

Da die Ermittler Zweifel an dem Wahrheitsgehalt der Aussagen des Reisenden hatten, entschlossen sie sich zu einer Intensivkontrolle des Autos. Hierbei kam auch Spürhund Raptor zum Einsatz. Er zeigte auffallend starkes Interesse am linken Fahrzeugschweller. Dort stellten die Ermittler einen Hohlraum fest, indem sich 24 Folienschweißbeutel mit 6.040 Gramm Marihuana und zwei Plastiktüten mit insgesamt 974 Gramm Kokain befanden.Die Drogen wurden beschlagnahmt. Der 57-jährige Fahrer wurde daraufhin vorläufig festgenommen und dem Haftrichter beim Amtsgericht Nordhorn vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück erging Haftbefehl. Der Beschuldigte wurde in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Die weiteren Ermittlungen hat das Zollfahndungsamt Essen – Dienstsitz Nordhorn – übernommen.