Montagvormittag rammte ein Güterzug einen Pkw, der zuvor auf einem Bahnübergang verkehrsbedingt zum Stehen gekommen war. Der Fahrer konnte sich vor dem Zusammenprall aus seinem Fahrzeug retten. Kurz vor 08:00 Uhr passierte ein 51-jähriger Deutscher einen beschrankten Bahnübergang bei offener Schranke in der Rudolf-Rühl-Allee am S-Bahnhof Wuhlheide.

Da sich der Verkehr staute, kam er auf den Bahnschienen zum Stehen. Kurze Zeit später schlossen die Schranken. Da der Mann keine Möglichkeit hatte, sein Fahrzeug von den Bahnschienen zu bewegen, stieg er aus und brachte sich in Sicherheit. Trotz eingeleiteter Gefahrenbremsung erfasste der Güterzug das Auto und schleifte es 50 Meter entlang der Bahnschienen mit.

Polizei sperrte Straßenverkehr

Der Fahrer des Pkw erlitt einen Schock und wurde von Rettungskräften in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Da der Güterzug den Bahnübergang blockierte, sperrte die Berliner Polizei den Straßenverkehr in beide Richtungen wodurch es zu erheblichen Einschränkungen kam. Die Bundespolizei leitete gegen den 51-jährigen Fahrer des Fahrzeugs ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ein.