Am Abend des 02.April 2019 wurden die freiwilligen Feuerwehren Sieverhausen und Arpke (4. Zug der Stadtfeuerwehr Lehrte) sowie die Feuerwehr Hämelerwald (5. Zug der Stadtfeuerwehr Lehrte) um 21:24 Uhr auf die L413 zwischen Schwüblingsen und Sievershausen alarmiert. In der Fahrtrichtung Sievershausen kam die Fahrzeugführerin mit Ihrem PKW nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte, aus bislang ungeklärter Ursache, frontal gegen einen Baum. Hierbei wurde sie schwer verletzt in ihrem Fahrzeug eingeschlossen.

Ein aufmerksamer Verkehrsteilnehmer bemerkte den Unfall und handelte prompt: er stoppte seinen PKW, setzte den Notruf ab und kümmerte sich bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte um die verletze Fahrerin. Die Feuerwehr Sievershausen konnte durch 2 ausgebildete Notfallsanitäter dann umgehend die Erstversorgung und Betreuung der Fahrerin sicherstellen. Parallel bestand die Aufgabe zum einen im Sicherstellen des Brandschutzes aber auch in der Ausleuchtung und Absicherung der Einsatzstelle. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Arpke übernahmen hierbei den Bereich der Absicherung der Einsatzstelle und sperrten die Straße im betroffenen Bereich komplett. Darüber hinaus stellten sie die Betreuung des Ersthelfers sicher.

Unterstützung von der Feuerwehr

Die Feuerwehr Hämelerwald unterstützte bei der Befreiung der verletzten Frau aus dem Fahrzeug: Aufgrund der Verformung des PKW konnte die Fahrertür nicht mehr geöffnet werden. Um eine patientengerechte Rettung sicherzustellen wurde unter Einsatz von hydraulischem Rettungsgerät eine Befreiungsöffnung geschaffen, sodass die Fahrerin umgehend aus Ihrem Fahrzeug befreit und folglich an den Rettungsdienst übergeben werden konnte. Die Frau wurde anschließend zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben, sodass der Einsatz für die Feuerwehr gegen 23 Uhr beendet war. Zur Unfallursache und Schadenshöhe können keine Angaben gemacht werden. Im Einsatz waren die Feuerwehren Sievershausen, Arpke und Hämelerwald mit insgesamt 9 Fahrzeugen und 52 Einsatzkräften, ein Notarzt, der Rettungsdienst sowie die Polizei.