Bundespolizisten erkannten am Samstagabend (6. April) wie in einem Schnellrestaurant im Hauptbahnhof ein Junge einer jungen Frau an die Brust griff, obwohl diese ihm eindeutig signalisierte, dass sie das nicht wollte.

Einsatzkräfte der Münchner Bundespolizei wurden gegen 21:15 Uhr in einem Schnellrestaurant im Zwischengeschoss des Hauptbahnhofes auf eine sexuelle Belästigung aufmerksam. Nach ersten Erkenntnissen hatte ein 14-jähriger Afghane einer 20-Jährigen aus Sierra Leona mehrere Male an die Brust gefasst. Die Frau machte dem Jugendlichen, u.a. durch lautes „Nein“ deutlich, dass sie das nicht wollte. Als Reaktion darauf wurde der Afghane aggressiv und griff der Afrikanerin erneut an die Brust. Daraufhin griffen die Beamten ein und nahmen den 14-Jährigen vorläufig fest und verbrachten den Afghanen zur Dienststelle.

Der 14 jährige Afghane hatte 1,87 Promille

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München entschied diese, dass der junge Mann aus Unterföhring, am Sonntag dem Haftrichter vorzuführen sei. Nach einer Blutentnahme (eine freiwillige Atemalkoholmessung hatte 1,87 Promille ergeben) wurde der Afghane, der sich seit 2013 in der Bundesrepublik aufhält, der Haftanstalt überstellt. Die 20-Jährige aus Sierra Leone klagte im Anschluss über Schmerzen im Unterleib und begab an, sich selbstständig ins Krankenhaus zu begeben. Woher diese Schmerzen stammten ist nicht bekannt.