Bereits am 2. April 2019 stellten Zollbedienstete des Hauptzollamts Frankfurt am Main in einer Postsendung aus Costa Rica 3,8 Kilogramm Kokain in drei Büchern sicher. In deren Röntgenkontrollbildern waren außergewöhnliche Schattierungen zu erkennen gewesen.

Beim Aufschneiden der Deckel kam eine weiße, pulvrige Substanz zum Vorschein, auf die ein Kokaintest positiv reagierte. Einen Tag später stellten die Beamten in einer weiteren Sendung aus Costa Rica Ziergegenstände und eine Schüssel aus Holz fest. Die Kontrolle der Schüssel ergab eine Menge von 500 Gramm Kokain. «Insgesamt wurde bei beiden Aufgriffen eine Gesamtmenge von 4,3 Kilogramm Kokain sichergestellt. Das Rauschgift hat einen Schwarzmarktwert von circa 165.000 Euro» so Isabell Gillmann, Pressesprecherin beim Hauptzollamt Frankfurt am Main.