Vergangenen Mittwochabend verständigten man die Polizei, dass sich ein 41-jähriger Oberhausener ein Messer an die eigene Kehle hält. Bei Ankunft der Beamten stellte man leichte Verletzungen am Hals fest. Auf Beschwichtigungsversuche der Beamten und auch der anwesenden Angehörige gab es keinerlei Reaktion.

Die Person grinste bei Anäherungen und machte eindeutige Stoßbewegungen mit dem Messer in Richtung seines eigenen Halses. Informationen der Angehörigen zufolge leidet die Person an einer psychischen Erkrankung, nehme aber keinerlei Medikamente. Bei Einsetzen des Unwetters wollte die Person mit seinem Schlüssel die Haustür seiner Wohnanschrift aufschließen und hineingehen. Auf Ansprache konnte dieses zunächst verhindert werden. Nach geraumer Zeit versuchte er erneut das Wohnhaus zu betreten, reagierte aber diesmal auf die direkte Ansprache nicht.

Kinderfahhrad in Richtung des Betroffenen geworfen

Um die im Haus befindlichen Angehörigen nicht in Gefahr zu bringen, wurde ein Kinderfahrrad in Richtung des Betroffenen geworfen und es erfolgte der sofortige Zugriff. Hierbei verletzte sich der Betroffene noch ein weiteres Mal mit dem Messer am Hals. Anschließend konnte er fixiert und ihm das Messer abgenommen werden. Nach notärztlicher Versorgung wurde er ins Krankenhaus verbracht. Neben der Behandlung seiner Verletzungen wird er auch einer psychologischen Untersuchung unterzogen. Über die Schwere der Verletzungen liegen bislang keine Informationen vor.