Gestern Nachmittag versuchte eine 47-Jährige Frai am Münchener Hauptbahnhof Zigaretten zu stehlen. Als sie aufflog, griff die alkoholisierte Diebin erst einen Ladenmitarbeiter und im Anschluss eine Bundespolizistin tätlich an.

Um die Mittagszeit betrat eine 47-jährige Deutsche ein Tabakgeschäft im Untergeschoss. Sie entwendete eine Packung Zigaretten aus der Auslage neben der Kasse, bei der sie nicht vorhatte sie zu bezahlen. Sie versuchte das Geschäft zu verlassen. Ein aufmerksamer Mitarbeiter des Tabakshops hinderte die Dame am Verlassen des Geschäftes. Die 47-Jährige trat dem 62-Jährigen dafür gegen den Fuß und schlug ihm mit der Hand ins Gesicht. Anschließend riss sie sich von dem Mitarbeiter los, warf die Packung Zigaretten auf den Boden und verließ das Geschäft. Der 62-Jährige erlitt durch die Attacke einen ca. 2 cm langen Kratzer am Hals. Als eine alarmierte Streife der Bundespolizei eintraf, hatte sich die Frau bereits unerkannt entfernt. Aufgrund der Beschreibung wurde wenig später im U-Bahnbereich des Münchner Hauptbahnhofes eine Frau angetroffen auf die die Beschreibung passte.

Bundespolizistin geschlagen

Sie reagierte sofort aggressiv und uneinsichtig. Bei der Durchsuchung in der Gewahrsamszelle beleidigte sie Beamte und versuchte nach ihnen zu schlagen. Eine Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft ergab eine Haftrichtervorführung – der mit 1,2 Promille Alkoholisierten – für den heutigen Sonntag. Bei der Verbringung in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München Schlug die 47-Jährige gezielt mit dem Hinterkopf gegen die rechte Schläfe einer Polizeibeamtin. Äußerlich zeigte sich bei der Bundespolizistin eine leichte Rötung, zudem klagte sie über Kopfschmerzen. Sie beendete regulär ihre Dienstzeit und wird voraussichtlich ihren Tagdienst am Folgetag aufnehmen können. Gegen die Frau aus Berg am Laim wird wegen Diebstahl, Körperverletzung, Widerstand und Tätlichem Angriff gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.