Im Stralsunder Stadtteil «Knieper» kam es zu einem brutalen Raub, Opfer ist ein 29 jähriger syrischer Staatsangehöriger. Gegen späten Nachmittag wurde der Geschädigte in seiner eigenen Wohnung von drei unbekannten Tätern brutal ausgeraubt und dabei verletzt.

Nachdem das Opfer den bislang unbekannten Tätern die Türe öffnete, wurde er mit Reizgas, einem Messer sowie einem «pistolenähnlichen» Gegenstand bedroht. Ob eine echte Waffe von den Tätern mitgeführt wurde konnte bislang nicht bestätigt werden. In weiterer Folge entwendeten die Tatverdächtigen mehrere Gegenstände des Geschädigten, darunter seinen Fahrzeugschlüssel, seinen Wagen und die Papiere dazu. Das Auto wurde allerdings in räumlicher Nähe zum Tatort sichergestellt.

Fahndungserfolg blieb aus

Trotz einem Fährtensuchhund blieb ein Fahndungserfolg bislang leider aus. Das äußere Erscheinungsbild der Tatverdächtigen lässt laut dem «Stralsunder Kriminaldauerdienst» darauf schließen, dass diese ebenfalls einen Migrationshintergrund haben. Der Syrer wurde bei der Tat leicht verletzt und musste im lokalen Klinikum ambulant behandelt.